Dieter Bednarz: „Zu Jung für Alt“ – Lesung
Fr 05. Apr.2019 – 20.00 Uhr

In Kooperation mit dem Seniorenbüro:

Zu jung für alt! – Vom Aufbruch in die Freiheit nach dem Arbeitsleben

von Dieter Bednarz

„Was geht da noch?“ fragt sich der Autor Dieter Bednarz, ehemaliger Spiegel Redakteur, als ihm sein Arbeitgeber anbietet, früher aufzuhören. Und seine Frau ihm eine Rentner-Karte kauft.

Dieter Bednarz, ehemaliger Spiegel Redakteur

Rund zehn Jahre nach seinem viel gelobten erzählenden Sachbuch über spätes Elternglück hat Dieter Bednarz erneut seine persönliche Situation zum Anlass genommen für ein ebenso unterhaltendes wie informatives Buch: Offen und ehrlich, aber auch sachlich umfassend, beschreibt er die beruflichen und privaten Wechseljahre, die Männern wie Frauen immer öfter bereits mit Ende 50, Anfang 60, zu schaffen machen: wenn die sogenannte Karriere ein nicht selten jähes Ende nimmt, wenn die erste Renten-Hochrechnung Ängste vor baldiger Altersarmut schürt und der Rest der Familie ziemlich deutlich zeigt, dass er auch gut alleine klar kommt.

„Zu jung für alt!“ ist ein ebenso heiterer wie nachdenklicher Apell zum Aufbruch in die große, unbekannte Freiheit nach dem Berufsleben.

Eintritt frei

Konrad Hinsken & Justus Kretschmer – Jazz
Valentin Kaeshammer – Blues
Fr 12 Apr. .2019 – 20.00 Uhr

Festwochenende: 25 Jahre KiK

Jazz & Blues – Drei Generationen Musiker anl. 25 Jahre KiK

Konrad Hinsken, der studierte und mehrfach ausgezeichnete Jazz-Pianist, der mittlerweile in Mannheim lebt und deutschlandweit in verschiedenen Projekten zu hören ist, u.a. in der Tango Formation GOZO oder Huggeeswing Band oder der SAP Big Band . Mittlerweile ist er auch Dozent an der Hochschule für Musik in Mannheim und Arrangeur für zahlreiche Songs, u.a. für das Nationaltheater in Mannheim oder dem Sänger Xavier Naidoo. An diesem Abend wird er einige Jazz- Stücke, zusammen mit dem jungen Justus Kretschmer, ein Trompeten-Talent aus Offenburg, zum Besten geben. Beide haben ihren musikalischen Start in der Musikschule Offenburg, mit denen das KiK seit Jahren das Projekt „Kick im KiK“ durchführt.

Konrad Hinsken,

Justus Kretschmer

und

Danach betritt Valentin Kaeshammer, Gitarrist und Pianist aus Offenburg, die Bühne. Er hat sich dem Boogie, Blues und Rock‘n’Roll verschrieben und so interpretiert er auf seine Weise Coversongs, u.a. von Jerry Lee Lewis, aber er hat auch eigene Musikstücke im Gepäck. Der Nachwuchsmusiker hat seine ersten Lorbeeren als Straßenmusiker verdient, in dem er durch rasante Gitarrenriffs, Passanten zum Innehalten bewegte.

Valentin Kaeshammer

feiern 25 Jahre KiK!

Eintritt frei

BallaBalla – Weltmusik
Sa 13. Apr. 2019 – 21.00 Uhr

Festwochenende: 25 Jahre KiK

Zum Jubiläum 25 Jahre KiK – Kultur in der Kaserne haben wir die Band BallaBalla eingeladen, die Afrobeat spielen, der dem Jazz zuzwinkert, eine Weltmusik jenseits von sprachlichen Barrieren und nationalen Grenzen, schweißtreibend und beglückend: Die sechs Musiker von BallaBalla haben sich in Südfrankreich kennengelernt, stammen aber von der Elfenbeinküste, aus Kuba und aus Deutschland.

Mit BallaBalla 25 Jahre KiK feiern!

Im Zentrum ihrer energiegeladenen Eigenkompositionen steht der weltweit beste Balafonist Brahima Diabaté. Dieses westafrikanische Instrument legt den Grundstein für die treibenden Melodien und Harmonien der Band. BallaBalla präsentiert sich in einer unkonventionellen Besetzung: sie stellen dem Balafon eine zweiköpfige Bläsersektion gegenüber. Garrelt Sieben an der Posaune und der Trompeter Janis Hug, beide Absolventen der Musikhochschule Mannheim, bieten einen stilprägenden Sound und treiben die Band unermüdlich nach vorne.

Der kubanische Bassist Duaval César Acosta ist auch ein leidenschaftlicher Tänzer und lässt den karibischen Spirit in die Band einfließen. Am Schlagzeug ist Florian Schlechtriemen, der für einen konstanten Groove sorgt, unterstützt vom Percussionisten Jonas Herpichböhm, der 2017 den Augsburger Kunstförderpreis erhielt und er verbindet den afrikanischen Groove mit den Einflüssen der lateinamerikanischen Musik.

Zu den Besonderheiten der Gruppe gehört dabei, dass dieses Spiel zugleich die einzige Sprache ist, in der alle Mitglieder kommunizieren können, denn die sechs Musiker sprechen Französisch, Deutsch und Spanisch, aber keiner von ihnen spricht alle drei Sprachen; die gemeinsame Musik überwindet die babylonische Verwirrung.

Eintritt frei – Spenden erwünscht