Kurz X Kunst: „Lost places“ – Fotos von Markus Kammerer
Sa 11.11.2017 – 20.30 Uhr

In der Reihe Kurz X Kunst zeigt Markus Kammerer Fotografien von verlassenen Orten, deshalb heißt die Ausstellung „Verlassen oder Lost Places“. Er besichtigt alte, verfallene Gemäuer. Das Ziel seiner Begierde steht mindestens fünf Jahre leer, ist aber selten älter als  150 Jahre. Vor zwei Jahren führte ihn die erste große Tour nach Chernobyl. Dieses Jahr stand im April eine Rundtour durch Belgien an. Bei über 30 Orten hatte er Glück, dass die Gebäude noch nicht abgerissen, saniert oder komplett verbarrikadiert waren. Ja, das Betreten dieser Orte geschieht ohne Erlaubnis. Deshalb gibt es wichtige Regeln:  Nimm nichts mit, außer Bildern. Lass nichts zurück, außer Fußspuren. Was zu ist, bleibt zu.

Nach Belgien gab es noch weitere Touren in Baden und Frankreich. Was die Technik angeht, benutzt er eine Pentax K-1 im Vollformat. Die Kamera ist das Mittel zum Zweck. Er will Fotos machen, die ansprechen! Dazu gehört, dass er sich vor Ort viel mit den Lichtverhältnissen, der Ausrichtung, dem Bildinhalt beschäftigt.

Dauer der Ausstellung bis Mitte Januar 2018.